Das innere Feuer entfachen

time lapse photography of LED waters

Im Oktober habe ich bereits aufgezeigt, warum Achtsamkeit eine wichtige Führungskompetenz ist, zu mehr Vertrauen führt und bei Konflikten helfen kann. Nun habe ich mich dem Thema „Innere Arbeit“ gewidmet und einige spannende Erkenntnisse zu Papier gebracht.  

In der heutigen Berufswelt, steht immer häufiger die Frage im Zentrum, welchen Sinn unsere Arbeit hat: Was wollen wir arbeiten, und warum? Der Mensch steht verstärkt im Zentrum, Mitarbeitende wollen ihre Persönlichkeit und ihre Talente einbringen können und mit ihrer Arbeit sinnvolles bewirken. Dieses Sinnvolle zu finden ist jedoch schwieriger als gedacht, und viele fühlen sich davon überfordert. Ich begleitete über 200 Professionals in persönlichen Veränderungsprozessen. Um der Frage nach der Sinnhaftigkeit des Berufes auf den Grund zu gehen, ist eine Standortbestimmung hilfreich. Denn sie zeigt einerseits auf, wo man selbst steht, was einem vielleicht fehlt, wo man hin möchte, ermöglicht aber auch einen Abgleich der eigenen Bedürfnisse und Talente mit den Arbeitsmarkt-Opportunitäten. 

In einer solchen Standortbestimmung helfen folgende Leitfragen, Klarheit zu gewinnen: 

  • Was würden Sie im Leben tun, wenn Geld keine Rolle mehr spielen würde?
  • Wann entsteht bei Ihnen Leidenschaft und welche Themen faszinieren Sie am meisten
  • Welche «Dinge» erfüllen Sie mit Sinn und haben eine tiefere Bedeutung in Ihrem Leben?
  • Welche Tätigkeiten führen bei Ihnen zu Flow-Erlebnissen?
  • Mit welchen Menschen möchten Sie häufiger zusammen sein oder auch zusammenarbeiten?
  • In welchem Umfeld fühlen Sie sich am wohlsten und wo passen Sie am besten rein?
  • Welches sind Ihre grössten Talente und Stärken und wann laufen Sie zu Höchstleistungen auf?
  • Worin sind Sie sehr gut und erhalten Sie Lob von Menschen aus Ihrem Umfeld?
  • Wenn Sie heute Ihre (berufliche) Zukunft ganz nach Ihren Idealvorstellungen im Detail kreieren könnten, wie sähe diese aus?

Eine besonders wichtige Frage ist die nach den persönlichen Stärken und es ist oft nicht einfach, darauf eine Antwort zu finden. Dabei helfen kann das „Konzept der Charakterstärken“ (VIA – Values in Action Classification of Strengths), welches von den Psychologen Martin Seligman und Christoph Peterson entwickelt wurde. Sie identifizierten 24 verschiedene Charakterstärken. Bei jedem Menschen kommen all diese unterschiedlich stark vor. Dabei spielen vorwiegend die 4-7 am stärksten ausgeprägten eine wichtige Rolle.  Es lohnt sich, diese kennenzulernen, denn wenn wir genau diese im Berufsleben häufig einsetzen können, nehmen wir unsere Arbeit auch stärker als Berufung war, sind zufriedener und leisten auf gesunde Weise mehr. 

Kennen Sie Ihre Stärken noch nicht? Dann könnte Ihnen dieser Online-Fragebogen der Universität Zürich dabei helfen, diese ausfindig zu machen: www.charakterstaerken.org. In unseren Executive Coachings begleiten wir Sie genau in diesen Fragestellungen.

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